Beantragung
Bevor man sein Traumhaus bauen und beziehen kann, stellt die Bürokratie einem viele Stolpersteine in den Weg. Es gibt viele Dinge, welche beim Bau berücksichtigt werden müssen.Wenn man sich einen Standort ausgesucht hat, muss man sich zuerst darüber informieren, was und wie man darauf überhaupt bauen kann/darf. Es gibt dafür spezielle gesetzliche Regelungen, welche von Stadt zu Stadt (auch Gemeinde, Kreis, Land) verschieden sind. Jedes Grundstück hat einen bestimmten Flächennutzungsplan sowie einen Bebauungsplan, welche den baurechtlichen Vorschriften unterliegen. Ebenso nehmen die Vorschriften der Bauordnung Einfluss auf den Hausbau. Es darf auch nicht die Nachbarschaft bei diesen Erwägungen vernachlässigt werden, denn jedes Grundstück unterliegt nachbarrechtlichen Vereinbarungen, welche zuvor vereinbart werden oder die evtl. schon zum Grundstück gehören (Baulasten).
Jedes Grundstück das veräußert wird, bedarf einer Eintragung in das Grundbuch. Dieses findet man auf dem Grundbuchamt, welches zum ortsansässigen Amtsgericht gehört.
Der Kaufvertrag über ein Grundstück muss immer über einen Notar abgeschlossen werden. Wichtig ist, dass alle Absprachen die man mit dem Verkäufer trifft, dort eingetragen sind. Es empfiehlt sich vor Unterschrift der Verträge diese von einem Rechtsanwalt prüfen zu lassen. Alle nachträglichen Forderungen – egal von welcher Seite – haben nach Unterzeichnung keinerlei rechtliche Wirksamkeit.
